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Was für ein PC / Notebook soll es denn sein?

Im Internet (Onlineshops, Kleinanzeigen, etc.) werden neue und gebrauchte Computer zuhauf angeboten.
Da fällt es mitunter schwer, den passenden Rechner für sich zu finden. 
Ich möchte an dieser Stelle ein paar unverbindliche Tipps aus meiner fast 10-jährigen Praxis geben.

1. Leistung - Ausstattung - Preise
"Was will ich mit dem PC machen", sollte die erste Frage sein.
Danach richtet sich alles Weitere.

Beispiel
Office-Anwendungen, Steuererklärung, Onlineshopping, Onlinerecherchen, Youtube
- DualCore (AMD) oder Core2Duo (Intel) Prozessoren ab 2,5 GHz
- 4 GB RAM (Arbeitsspeicher)
- DVD Laufwerk (DVDs brennt heutzutage kaum noch jemand, deshalb reicht ein normales DVD-ROM meist aus)
- mindestens eine Grafikkarte mit 256 MB, besser 512 MB (auf den Anschluss achten, damit dieser auch zum Monitor passt)
- Festplatte ab 160 GB (wenn man auch Musik, Fotos, Filme speichern möchte, dann entsprechend größer) 

Einen solchen Standard-PC, der meist völlig ausreichend ist, bekommt man teils für unter 100 €. 
Möchte man etwas (günstiges) "zukunftsicheres" haben, mit dem man auch kleine Spielchen machen kann, würde ich zu einem Core i5 Prozessor, 8 GB RAM, 500 GB Festplatte und einer Grafikkarte mit 1 GB Videospeicher raten. Ähnliche Ausstattungen gibt es natürlich auch mit AMD-Prozessoren.
(Anm.: Die Kapazität (GB) einer Grafikkarte ist normalerweise nicht das alleinige Qualitätskriterium, hier nur mal der Einfachheit halber angewendet)
Hat man eine umfangreiche Video-, Foto- und Musiksammlungen, dann eine entsprechend größere Festplatte wählen, wobei man solche Dateien heutzutage auch kostengünstig auf USB-Festplatten auslagern kann. (4 TB USB ab 99 €) 

2. Hersteller
Wenn irgend möglich, sollte man auf PCs von Markenherstellern zurück greifen. Wobei es hierbei nicht so sehr auf das Blechgeäuse des PCs ankommt, als vielmehr auf die verbauten Komponenten. (Board, Netzteil, Festplatte, etc.) 
Möchte man ein langlebiges und robustes Notebook, rate ich zu den "Business-Ausführungen", wie sie beispielsweise von HP, Dell und Lenovo (Thinkpad) angeboten werden.
Gegenüber "Eigenmarken-Consumer-Geräten" von Discounterherstellern, auf jeden Fall vorzuziehen.

Tipp:
Besser ein (gebrauchtes) Business-Notebook mit etwas geringerer Ausstattung, als eines vom Discounter mit Komponenten, die man ohnehin nicht auszeizt. 

3. Sonstiges
Wenn man Gebrauchtgeräte von privaten Verkäufern erwirbt, bekommt man weder Garantie, noch hat man Gewährleistung.
Hier und da tummeln sich "Schlitzohren", die ihren nicht ganz fehlerfreien Computer an den Mann/die Frau bringen wollen.

Tipps:
- Gerät möglichts ausgiebig bei Abholung testen und kontrollieren (Systemkomponenten, Internet, Sound, DVD-Schublade, außergewöhnliche Geräusche, alle Treiber in den Geräteinstellungen vorhanden, Lizenzkeys für Kaufsoftware dabei) 
- Gehäusedeckel mal öffnen und auf Verschmutzungen kontrollieren (manche Gebrauchtgeräte sind absolute "Dreckschleudern" mit Staub, Flusen, Tierhaaren und mehr)
- Notebooks etwas länger laufen lassen und auf "hochdrehende" Lüfter achten (dann sind die Lüfter meist verschmutzt oder die CPU-Kühlung funktioniert nicht mehr korrekt)
- bei Notebooks darauf achten, dass das Netzteil zum Gerät passt und er Akku geladen wird
- Notebooks sollten auf der Rückseite schnell zugängige Abdeckungen haben, damit man RAM und Festplatte austauschen kann, ebenso den Akku (bei manchen Geräten, wie beispielsweise Acer und Asus, ist der Akku im Inneren fest verbaut, auch an die Festplatte oder den Arbeitsspeicher ist dann sehr umständlich heran zu kommen - teure Reparaturen, nur um den Akku zu wechseln, sind vorprogrammiert   

Die o. a. Angaben sind die persönlichen, subjektiven Meinung des Verfassers.
Die letzte Entscheidung liegt selbstverständlich bei jedem selbst. 
Verwendete Markennamen gehören dem jeweiligen Eigentümer.
  

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